News from "Lupin Wolf's Hörstückwelten"

Samstag, 23. August 2014

SaturdayScenes: Wakeup - 08 Beobachter

Wie versprochen gehts heute weiter mit der kleinen Geschichte. Und wer es bisher nicht bemerkt hat, meine Schreibarbeiten sind in einen neuen Blog umgezogen. Ich fand es notwendig, da sich mein anderer Blog vom Design weniger gut zum lesen von Geschichten eignet, für meine Aktivitäten als Sprecher aber genügt. Sollte jemand das alte Inhaltsverzeichnis gespeichert haben, ersetzt es bitte mit dem Link am Textrende.

Bedauerlicherweise muss ich dann wieder einen Veröffentlichungsstop für zwei Wochenenden einlegen. Nicht weil mir der Textfluss ausgegangen ist, im Gegenteil - bis Teil 12 ist Wakeup bereits fertig geschieben, Teil 13 wird nebenher sicher bis dahin auch fertig sein. Aber auch ich brauch einmal Urlaub und werde ihn genießen ohne viel im Internet unterwegs sein zu können.


Ich wünsche allen angenehme Samstags-Leseminuten.
#scifi #kurzgeschichte #wakeup #LupinWolf  #saturdayscenes  #saturdayscenes_de #Saturdayserials


Wakeup

von Klaus Schankin (alias Lupin Wolf)

Genre: SciFi / Cyberspace


08. Beobachter


Gefühllos schaute Es wieder interessiert dem Treiben der aufgewachten Schläfer zu, nachdem andere Dinge Es eine Weile davon abgelenkt hatten. Vier waren in getrennten Räumen schon erwacht und Es beglückwünschte sich insgeheim, das ey abgelenkt worden war. So waren sie ersteinmal beschäftigt und konnten sich ersteinmal langsam an die neue Situation gewöhnen, bevor sie sich an ihre Umgebung anpassen und mit den Dingen richtig umgehen lernen mussten. Die Umstände hatten Es ja dazu gezwungen und Es hatte keine andere möglichkeit gesehen als diesen Weg. Die Menschen agierten und lebten anders in ihrer Welt und es würde Zeit brauchen bis sie alles akzeptiert hatten. Es beschlossen sich ersteinmal nicht weiter einzumischen und sich nicht zu erkennen zu geben solange es nicht erforderlich war.


Es wollte sich gerade abwenden um sich wieder um die anderen da draußen zu kümmern.

Doch in dem Moment stellte der, den Sie fälschlicherweise Doc nannten eine Frage: “Du hast nicht zufällig etwas trinkbares gefunden?”

Wenn Es zu empfindungen fähig gewesen wäre würde “überrascht” sicher dem am nächsten kommen, was es jetzt fühlen müßte. So aber wunderte Es sich nur und überlegte was “Doc” damit meinte und warum der Mensch am Boden nach Wasser verlangte? Es hatte sowas für unmöglich gehalten und doch passierte genau das. Es Gedanken überschlugen sich, rasten förmlich um eien Lösung zu finden. Und rasen war sicher das richtige Wort, denn Menschen waren nciht in der Lage in diesen Geschwindigkeiten zu denken. Es hatte ihnen nicht schaden wollen, Es durfte das auch nicht.
Die, die Sie “Amazone” nannten schien ebenfalls verwundert. Sie hielt einen Moment inne bevor Sie Antwortete “Nein, und ehrlich gesagt hatte ich komischerweise bisher nciht daran gedacht zum Teufel. Ich dachte Ihr hättet Wasser und Nahrung.”
Ihre Stimme klang neben all Ihrer entschlossenheit und härte auch ein wenig verzweifelt. Es wußte. das sich die Menschen gleich auf die Suche nach trinkbaren und Nahrungsmitteln begeben würden. Es war niht notwendig, doch es mußte wohl etwas zur verfügung stellen. Ein Begriff tauchte vor Es auf aus dem inneren einer Datenbank:
“Phantomschmerzen”

Die Definition allerdings bedeutete, das eine amputation eines Körperteils stattgefunden haben musste. Das war hier nicht der Fall. Es dachte und suchte weiter, was dieses Phänomen ausgelöst haben könnte, agierte aber gleichzeitig. Es musste vorsichtig sein damit die Menschen es nciht doch bemerkten und bewegte sich auf eine kleine freie versteckte Ecke zwischen den Schränken zu. Hier war normalerweise nichts, doch Es arbeitete nun daran einen Wasserspender dort zu lokalisieren und hoffte das die Menschen dies nicht bemerkten. Es hatte diese Nische bewußt ausgewählt weil sie von Ihnen übersehen werden konnte.

Nachdem Es fertig war, zog es sich wieder an den äußersten Rand des Raumes zurück und wartete ab. Die Amazone lies die Sachen, die sie aus den Spinden geborgen hatte achtlos fallen und schaute sich im Raum erneut um. Auch “Doc” stand auf und schaute sich um bis Er mit einem lautem “Hallelujah” den Wasserspender in der Nische fand.

“Habt ihr etwas gefunden?” fragte die andere weibliche über Funk.

In dem Moment begriff Es, das es wohl auch bei Ihr eine solche veränderung im Raum vornehmen musste, sonst würde auffallen das etwas nciht stimmte. Die Räume waren nahezu identisch, wenn man die Beschädigungen mal außer acht lies.

Niemand von Ihnen bemerkte, wie Es den Raum verließ und bei der einen auftauchte. Es schaute sich die Nische an, doch dort war es nciht möglich einen solchen Wasserspender zu instsallieren. Die Spinte waren zerrissen, ein Teil durch ein Loch im Boden zerstört. Es überdachte die Situation kurz und kam schließlich zu dem Schluß das es ihr deswegen nciht auffallen würde, das dort etwas fehlte.

Es bekam noch mit wie die anderen Ihr berichteten das sie Wasser gefunden hätten und wo es bei Ihr sein müßte, Sie enttäuscht das Loch und die Beschädigungen an der Stelle schilderte und sich daran machte die Spinde und den Raum zu durchsuchen.
“Ich werde nachschauen was ich gebrauchen kann udn dann mache ich mich auf den Weg. Ich kann hier nicht ewig bleiben, und werde durch den Boden einen Raum tiefer gehen. Vielleicht schaut es dort besser aus und ich finde einen sicheren Ausgang.”
Zufrieden verschwand Es, sie waren nun mit anderen Dingen beschäftigt und Es musste sich jetzt endlich um die andren kümmern. Es hatte noch viele andere Aufgaben. Und die neue Aufgabe, über die es seit eben nachdachte mußte auch gelöst werden.

ENDE Teil 08 - Fortsetzung folgt...

 Aber wer noch nicht genug hat und sich alles von Anfang an durchlesen mag, folge dem Link zum INHALTSVERZEICHNIS

Sonntag, 10. August 2014

SaturdayScenes: Wakeup - 07 Identitäten

Damit geht Wakeup heute in die siebte Runde, Und um es gleich vorweg zu nehmen, die Fortsetzung wird erst in zwei Wochen gepostet da ich am nächsten Wochenende leider anders eingespannt bin.


Ich wünsche allen angenehme Samstags-Leseminuten.

#scifi #kurzgeschichte #wakeup #LupinWolf  #saturdayscenes  #saturdayscenes_de #Saturdayserials


Wakeup

von Klaus Schankin (alias Lupin Wolf)

Genre: SciFi / Cyberspace

07. Identitäten


Er keuchte und fiel zu Boden, nachdem ihn die Amazone mit einem überraschten Aufschrei fallen ließ und sich kampfbereit in die Richtung drehte wo der dumpfe Aufprall hergekommen war. Er brauchte einen Moment um wieder normal Luft zu bekommen und sich ebenfalls in die Richtung zu drehen. Er hatte es noch nicht ganz geschafft, da wurde er schon wieder gepackt und von ihr in die Richtung gezerrt. Es war die dritte Cryokapsel, aus der der andere Mann gefallen war. Kaum hatte er das erkannt wurde er auch schon in die richtung des Mannes gestoßen.

"Los, hilf ihm, Doc" herschte ihn die Amazone an. Sie ging weiter zur Kapsel, griff hinein und holte etwas daraus hervor und fingerte daran herum. "Nun mach schon Doc. Oder brauchst du eine extra Einladung ?" Ihr Ton verschärfte sich.

"Doc?" wiederholte er leise fragend.

Sie runzelte die Stirn und schaute ihn eindringlich an "Du bist doch Arzt oder?"

Er überlegte. Arzt, da war etwas. Etwas wie eine Art Wunschtraum, doch gleichzeitig fühlte es sich irgendwie falsch an. "Ich....glaube nicht" sagte er zögernd.

Sie verdrehte die Augen und seufzte. "Egal, solange du mir deinen Namen nicht verrrätst nenn ich dich erstmal Doc. Immerhin hast du uns aufgetaut.

Er zuckte die Schultern und wollte ihr entgegnen das es eigentlich seine Gesprächspartnerin am anderen Funkgerät war, die ihn durch das für ihn komplizierte verfahren geleitet hatte. Doch sie unterbrach ihn schroff, noch bevor er einen Ton hervorbrachte.

"Und jetzt kümmer dich endlich um den da, sonst mach ich dir Beine. Na los!"

Resignierend ging er zu den am Boden liegenden Mann. Er bewegte seine Hände und wollte sich anscheinend auf ihnen nach oben stemmen. Doch seine Arme gaben, kaum das er sich ein paar wenige Zentimeter hoch gestemmt hatte, wieder kraftlos nach. Er half ihm soweit auf auf das er sich sitzend an den Cryotank anlehnen konnte und sah in das erschöpfte Europäisch-Südländische Gesicht des Mannes.

"Atmen sie erst einmal tief durch und machen sie langsam." sprach er den Mann an und schaute wieder zu der dunkelhäutigen Amazone hinüber. Sie hatte sich von ihnen entfernt und ging mit dem Funkgerät diskutierend auf die Schränke zu.

Doch noch ehe er sich Gedanken darum machen konnte sprach ihn der Südländer krächzend an. "Was ist passiert und wo bin ich?"

Er seufzte, diese Frage wurde heute schon zu oft gestellt ohne beantwortet zu werden. Er versuchte es ihm so gut wie möglich die Situation zu erklären und fragte den Südländer schließlich nach seinen Namen. Er hatte gehofft das wenigstens er sich daran erinnern konnte, doch er war auch nicht überrascht das der Südländer sich ebenfalls nicht erinnern konnte. Resigniert schaute er wieder zu der Amazone, die begonnen hatte die Schränke zu durchsuchen. Sie zerrte gerade einige Kleidungsstücke hervor als der Mann neben ihn anfing zu husten und ihn mit den nächsten Worten verblüffte.

"Kann ich einen Schluck Wasser haben, mein Hals ist so trocken?"

Er schwieg und starrte den Mann nur fassungslos an. Wasser oder etwas anders? Er hatte gefühlt Stunden in der Dunkelheit Züge bracht bevor er die Funkeinrichtung in Gang gebracht und Sie am anderen Ende hatte. Danach die Lichtsuche und die, wie ihm schien, ewig lange Zeit bis er die Amazone und den Südländer wach bekommen hatte. Das alles hatte ihn so abgelenkt das er bis jetzt weder an Getränke noch Nahrung gedacht hatte. Was sollte er tun, oder besser sagen?

"Bitte, nur einen Schluck" sagte der Südländer.

Doc stand auf und schaute zur Amazone, die nachdenklich auf die Kleidungsstücke starrte. Zögernd rief er ihr zu "Du hast nicht zufällig etwas trinkbares gefunden?"
.

ENDE Teil 07 - Fortsetzung folgt...

Aber wer noch nicht genug hat und sich alles von Anfang an durchlesen mag, folge dem Link zum INHALTSVERZEICHNIS

Sonntag, 3. August 2014

SaturdayScenes: Wakeup - 06 Frauengespräche

Wakeup geht nun in die sechste Runde. Und da ich weiß, das auch einige englischsprechende Verfolger an meinen Texten hängen, gibt es diesmal ein kleines Fenster zu dem, was bisher geschah in englisch.


For my english Followers i give a little Window to my story from Part 1 to 5. My apologize if my grammar dont work in any case. But my native tongue is german.

The story so far ...

In a distant future  a woman and a man woke up inside Cryocapsules. Both have no Memory about where and who they are or how they got into the Capsules. After they had each done it to activate the emergency radio and have found themselves in this way, they made it out of the capsules to find the light switch in the room, but also find out where they are located, this case provides it turned out that she can deal apparently good with technology while he can only cope everyday things in this regard. Once they have managed to get out of the Cryocapsules and find the light switch thei are mentioned that both are located in different rooms. Her room is trashed, the other two sleeping chambers in the room so badly damaged that its occupants are dead. His area is almost untouched and two more capsules with a man and a woman in it. Together, the two make it, she with instructions via radio, he as executive arms and eyes for her instructions to wake the two to find out more hopefully. After successful resurrection sequence for the women both turn to the man, still in mind that the woman still asleep a while. But their stil wrong. With the rote acquired reflexes of a fighter she overwhelmed him to ask them her questions....




Damit wünsch ich Euch einen angenehmen Samstagabend.
With that, i wish you a nice Saturday evening.

#scifi #kurzgeschichte #wakeup #LupinWolf  #saturdayscenes  #saturdayscenes_de #Saturdayserials


Wakeup

von Klaus Schankin (alias Lupin Wolf)

Genre: SciFi / Cyberspace

06. Frauengespräche

Obwohl Sie die Frau nicht sehen konnte, erschrak Sie über den klang ihrer Stimme. Sie ahnte das sie ihr Versprechen wahr machen würde ihrem einzigen Begleiter das Genick zu brechen. Aber wer war Sie, das sie einen Mann sogar noch im geschwächtem Zustand dermaßen in bedrängnis bringen konnte? Sie entschloss sich ihr die Wahrheit zu sagen.

"Bitte, lass ihn gehen. Wir beantworten Dir gerne Deine Fragen, soweit wir das überhaupt können.."
"Schwafel nicht, rede." kam es ihr schroff aus dem Funkgerät der Kapsel entgegen.
"Na gut, also ..." sie zögerte "...wir wissen das alles selber nicht."

Einen Moment herschte bedrückende Stille bis ein lachen aus den Lautsprechern zu ihr drang.
"Und das soll ich Euch glauben?" erklang es belustigt um dann durch das Stöhnen des Mannes ergänzt wurde. "Hör zu Schätzchen, ich spaße hier nicht. Ich hoffe Du hörst ihn?"
"Ja"
"Gut, dann fangen wir nochmal von vorne an. Ich mache es Euch ein wenig einfacher indem ihr mir sagt, wer ihr überhaupt seit."
Sie seufzte bevor sie antwortete "Genau das versuche ich Dir zu erklären...wir wissen es nicht. Wir haben keine Erinnerung daran wer wir sind, wo wir sind und was wir hier machen."

Ein keuchen war alles was sie hörte. Zuerst dachte sie, sie hätte den Druck auf seinen Hals verstärkt, doch dann erkannte sie, das nicht er keuchte.

"Wir hattten gehoft das Ihr, also Du und der Mann in der anderen Kapsel, uns das beantworten können."

Wieder ein ungläubiges lachen, doch dann wurde es still im Äthern und ein Schauder lief ihr über den Rücken. Hatte sie zufiel gesagt? Drehte sie nun durch und brach ihm gerade das Genick? Das erschreckte sie. Beide hatte sie bisher noch nicht gesehen, doch allein mit dieser offenbar kampflustigen Amazone wollte sie nicht hier. Nicht hier, wo immer das auch war. Und dann wurde die Stille jäh unterbrochen.

"Du verarscht mich, oder? Du weißt auch nichts mehr?" kam es keuchend aus dem Funkgerät.
Ein entschlossenes "Nein" war alles, was sie hervorbrachte.
Wieder vergingen einige Augenblicke. "Und wo steckst Du? Und wieviele gibt es noch?"
Sie seufzte als sie antwortete "Ich habe keine Ahnung wo ich bin. Und bisher gibt es nur uns vier."

Einen Moment lang schien die Situation entspannt, doch plötzlich hörte sie Ihn wieder nach Luft röcheln und die andere sagte nun sichtlich aufgebracht "Einen Moment lang hättest Du mich fast. Doch ich glaub dir nicht das Du als Unschuld vom Land irgendwo brav in einen Raum sitzt."

Er röchelte nun stärker als sie sagte "Also Schätzchen, wie schnell kannst du hier sein? Wird Zeit das wir uns persönlich unterhalten."

In seinen gurgeln mischte sich der Versuch zu sprechen, doch nur undeutlich kamen die Worte "Hör auf, sie sagt die Wahrheit." krächzend über seine Lippen.

Panik stieg in ihr auf als sie sagte "Ich weiß es doch nicht. Nicht einmal ob die Versiegelung mich weit kommen lassen wird."

"Versiegelung? Ach hör auf scheiße zu erzählen. Ich geb dir einfach fünf Minuten Zeit bevor dein Freund hier Geschichte ist. Und nimm Das Funkgerät mit."

"Aber..." sie stockte. Was hatte das Weibstück gerade gesagt, das Funkgerät mitbringen? "Wie soll ich das Ding mit bringen? Das ist doch fest in der Kapsel."

Sie meinte einen überrachten Laut von ihr durch den Lautsprecher zu hören. "Den Notfallfunk kann man aus solchen Kapseln immer herausnehmen, genau wie bei Rettungskapseln. Das weiß doch jeder." war ihre nun doch ungläubige Antwort.

Da war es, ein Bruchstück vergessenen Wissens, das ihr sagte das die Amazone recht hatte ohne das sie genau wußte woher diese Erkenntnis auf einmal kam. "Ja, vor allem Flugpersonal, Militärs und Technikern wissen das." flüsterte sie etwas verlegen. "Warte kurz" sagte sie jetzt mit fester Stimme und ging zu der Kapsel und schaute hinein. Mit einem Handgriff löste sie die die Abdeckung und klappte sie zur seite. Tatsächlich, es war ihr als hätte sie das nur vergessen oder nicht daran gedacht. Sie nahm das Funkgerät aus der Kupplungs- und Ladeschale heraus, wickelte den Riemen aus und hängte sich das Gerät um. An der Seite befand sich noch ein Fach, in dem sich neben einem kleinen drahtlosem Ohrbügelheadset noch eine kleine Taschenlampe befand.

"Warum ist mir das erst jetzt eingefallen?" fragte sie mehr zu sich selbst und knipste die Lampe probeweise an.

Einen Moment schaute sie sich das Licht der kleinen Lampe an und sagte seufzend während sie sie wieder ausschaltete und verstaute "Das hätte uns auch die umständliche Lichtschaltersuche erleichtert."

Plötzlich war das aufstöhnen eines Mannes in dem Headset zu hören, dann der dumpfe aufprall eines menschlichen Körpers auf dem Boden. Und beide Frauen stießen gleichzeitig einen Überraschten Laut aus.


ENDE Teil 06 - Fortsetzung folgt...

Aber wer noch nicht genug hat und sich alles von Anfang an durchlesen mag, folge dem Link zum INHALTSVERZEICHNIS

Sonntag, 27. Juli 2014

SaturdayScenes: Wakeup - 05 Dornröschen

Heute lest ihr den fünften Teil meiner Serienkurzgeschichte und kein bekanntes Märchen, das ich einen hier unterjubeln will. Nachdem meine Miniserie recht gut und bisher regelmäßig anläuft wird es für die Neueinsteiger an der Zeit für folgende Zusammenfassung:


Was bisher geschah...

In einer fernen Zukunft wachten eine Frau und ein Mann in Cryokapseln auf. Beide haben keine Erinerung daran wo und wer sie waren, noch wie sie in die Cryoschlafkapseln gelangt sind. Nachdem sie es jeder für sich geschafft hatten das Notfunkgerät zu aktivieren und sich auf diese Weise eher zufällig gefunden haben machten sie sich daran aus den Kapseln zu steigen um nicht nur den Lichtschalter im Raum zu finden, sondern auch herauszufinden wo sie sich befinden, Dabei stellt sich heraus, das sie mit Technik anscheinend gut umgehen kann während er nur Alltagsdinge in dieser Hinsicht bewältigen kann. NAchdem sie es geschafft haben aus den Cryoschlafkapseln auszusteigen und den Lichtschalter zu finden wird klar, das sich beide in verschiedenen Räumen befinden. Ihr Raum ist verwüstet, die beiden weiteren Schlafkammern im Raum so schwer beschädigt das dessen Insassen tot sind. Sein Raum ist nahezu unberührt und zwei weitere Kapseln mit einem Mann und einer Frau darin vorhanden. Zusammen machen sich die beiden daran, Sie mit Anweisungen über Funk, er als ausführende Arme und Augen für ihre Anweisungen, die beiden aufzuwecken um hoffentlich mehr zu erfahren...

Ich wünsche allen angenehme Samstags-Leseminuten. Kritik, Anregungen oder was Ihr sonst noch dazu schreiben möchtet ist gerne Willkommen.

#scifi #kurzgeschichte #wakeup #LupinWolf  #saturdayscenes  #saturdayscenes_de #Saturdayserials


Wakeup

von Klaus Schankin (alias Lupin Wolf)

Genre: SciFi / Cyberspace



05. Dornröschen


Langsam wachte sie auf. Es war dunkel um sie herum und sie fühlte sich schwach. Sie wollte die Augen öffnen, aber die Lieder schienen Tonnen zu wiegen, also unterließ sie es für den Moment. Sie versuchte ihren Arm zu heben, oder wenigstens die Finger zu bewegen. Doch ihr Körper schien wie aus Stein zu bestehen, schwer und unbeweglich. Ihr blieb nichts anderes übriges als ruhig liegen zu bleiben. Sie konzentrierte sich auf ihre Atmung. Regelmäßig atmete sie tief ein und aus. Instinktiv wusste sie, das es ihr helfen würde. Nach einer Weile nahm sie nach und nach den Lichtschimmer durch ihre Lieder wahr, es war also beleuchtet um sie herum. Angestrengt lauschte sie und versuchte die Geräusche um sie herum zu identifizieren. Wie durch dicke Watte hindurch vernahm sie ein summen, entfernt so etwas wie ein ticken und undeutliche Stimmen. Sie versteifte sich und spannte ihre Muskeln an. Zumindest glaubte sie das, doch mehr als den kleinen Finger zucken zu lassen schaffte sie eigentlich nicht. Sie wusste nicht wie sie hier her gekommen war oder wo sie sich überhaupt befand. Wer waren die Menschen, die sie hörte und waren sie Freund oder Feind? Ihren ersten Impuls unterdrückend sich bemerkbar zu machen, entschloss sie sich ruhig liegen zu bleiben. Konzentriert arbeitete sie daran sich wieder frei bewegen zu können. Erst jetzt merkte sie, das sie ihren Finger bewegen konnte. Sie versuchte mehr Muskeln anzuregen, Schritt für Schritt regte sie die Muskulatur vom Finger an über den Arm und den restlichen Körper an. Ihr Training machte sich offenbar bezahlt.

"Training? Welches Training für was?" schoss ihr durch den Kopf.

Erschreckt über ihren Gedanken wurde ihr erst jetzt bewusst, das sie nicht einmal wusste wer sie war, nicht einmal wie sie hieß. Doch dann übernahmen wieder die antrainierten Reflexe und Instinktiven Handlungen die Oberhand und sie konzentrierte sich wieder auf ihren Körper. Ersteinmal musste sie sich wieder bewegen können, etwas sehen können und wissen wer und wo die Personen waren, die sie gehört hatte. Da waren die Stimmen wieder, diesmal deutlicher. Es schien als unterhielten sich die beiden über technische Vorgänge.

"Zwei also, ein Mann und eine Frau. Sie klingt etwas merkwürdig, nur warum?" dachte sie und bemerkte das ihr Arm zuckte. Zufrieden machte sie weiter mit der Aktivierung ihrer Muskulatur. Dem Arm folgte der andere, dann nacheinander die Beine und nach einer Weile die Lieder. Sie öffnete sie so vorsichtig wie nur möglich. Sie nahm ihre Umgebung nur verschwommen wahr. Eine Art Deckel schien über sie zu schweben und sie konnte kaum mehr erkennen. Ihren Kopf konnte sie noch nicht drehen. Die beiden Stimmen drangen nun deutlicher an ihr Ohr und sie erkannte nun auch den Grund warum die Frau so anders klang. Sie war nicht im Raum und schien aus einer Sprechanlage zu kommen.

"Nur noch einer, das macht es dann einfacher" schienen ihre Gedanken diese Erkenntnis zu verarbeiten. Nur warum und wozu sie diese Art der Erkenntnis erhalten hatte war ihr noch nicht wirklich klar. Der Mann schien nicht direkt in ihrer unmittelbaren Nähe zu sein und sie versuchte wieder den Kopf zu drehen. Es klappte und vorsichtig schaute sie sich um. Sie befand sich in einer offenen Kapsel.

"Cryoschlaf-Kapsel" schoss es ihr augenblicklich durch den Sinn. Sie hatte also geschlafen, wohl einen langen Zeitraum. Aber wo befand sie sich? Der Mann schien wohl der Techniker zu sein, der sie aufwecken sollte. Doch irgendwas stimmte nicht. Er schien sich dauernd Anweisungen geben zu lassen für das was er tat. Und auch wenn sie nicht genau wusste warum, aber einen totalen Gedächtnisverlust beim aufwachen in dieser Form war ihr neu. Sie beschlossen zu handeln, bewegte ihre Glieder vorsichtig und setzte sich so gut sie es vermochte vorsichtig auf und sah ihn. Er stand mit dem Rücken zu ihr und war schwitzend mit der Konsole einer weiteren noch verschlossenen Schlafkammer beschäftigt. Sie versuchte aufzustehen, genau darauf achtend flach und leise zu atmen. Ihr erster Versuch befördete sie wieder zurück auf die Liege. Ganz still blieb sie liegen, jeden Moment darauf wartend das der Mann nach ihr schauen würde. Doch er hatte anscheinend nicht bemerkt das sie inzwischen munterer war als sie seiner Ansicht nach sein sollte. Sie versuchte es noch einmal und stand, sich an die Kammer festklammernd, schließlich auf ihren Beinen. Ihr wurde schwindlig. Leise, tief ein - und ausatmend, stand sie schwankend da bis ihre Sinne wieder klarer wurden. Es wurde Zeit zu handeln und sie entfernte die Kontaktplatte, die ihren rechten Arm mit der Kapsel verband. Noch immer schwach auf den Beinen bewegte sie sich auf den Mann zu und hoffte das er sie nicht zu früh bemerkte. Sie hatte Glück, er war so sehr mit der Konsole und seiner Funk-Gesprächspartnerin beschäftigt das er ihre Annäherung nicht registrierte.

Sie sammelte sich und wartete auf den passenden Moment. Als sie ihn sagen hörte "Er hat Puls und atmet. Aber er schläft noch, genau wie unser anderes Dornrösschen." peitschte ein Gedankliches "JETZT" durch ihren Kopf und sie griff zu. Einen Arm legte sie um seinen Hals und drückte fest zu während sie ihren Körper zurück bog. Der andere Arm drücke ihn etwas von ihr weg. Sie schaffte es mit einem Fuß in eine Kniekehle zu treten, was ihn zusätzlich zusammen sacken ließ. Der Mann bekam nur ein erstauntes gurgeln aus seiner Kehle und erstmals er zappelnd versuchte ihren Arm um den Hals weg zu drücken sagte sie "Stillhalten, sonst wird es schlimmer". Er schien nachzugeben während sie husten mußte. Ihre Stimme war mehr ein heiseres krächzen gewesen. "Ich bin leider nicht ganz so schläfrig wie ihr dachtet. Und jetzt will ich Antworten. Wo bin ich hier und was habt ihr mit mir vor?" fragte sie, nun etwas weniger kratzend klingende.

"Was ist bei dir los?" fragte die weibliche Stimme aus dem Funkgerät, daß sich in der dritten offenen Kapsel befinden mußte. "Nun sag doch was."

"Ich brechen ihm das Genick wenn ihr mir nicht auf der Stelle sagt was das hier soll." sagte sie entschlossen in Richtung des Funkgeräts.

Einen Moment lang war es ruhig bis die andere Frau hörbar besorgt antwortete "Was hast du mit ihm gemacht? Ist er verletzt?"

"Nein, noch nicht. Und jetzt zum letzten mal, ich will Antworten. Oder..." sagte sie kalt und entschlossen.

ENDE Teil 05 - Fortsetzung folgt...

Aber wer noch nicht genug hat und sich alles von Anfang an durchlesen mag, folge dem Link zum INHALTSVERZEICHNIS

Samstag, 19. Juli 2014

SaturdayScenes: Wakeup - 04 Langsam abtauen

Es ist wieder Samstag und damit Zeit für die SaturdayScenes aus Deutschland. Und damit zu dem vierten Teil meiner kleinen SciFi Serien Geschichte.

Von der Textlänge mag es etwas kurz erscheinen, aber man macht Kapitelteile ja nicht unbedingt an bestimmte längen fest. Aktuell beende ich übrigens gerade Teil 9 und gefühlt bin ich damit erst im ersten drittel des Geschehens. Es dauert also noch ein Weilchen bis die Serie abgeschlossen ist.


Einen angenehme Lese-Samstags wünsche ich

#scifi #kurzgeschichte #wakeup #LupinWolf  #saturdayscenes  #saturdayscenes_de #Saturdayserials



Wakeup

von Klaus Schankin (alias Lupin Wolf)

Genre: SciFi / Cyberspace


04. Langsam abtauen

Seine Hände zitierten, als er über die Konsolen der beiden Kapseln strich um sie zu aktivieren. Anzeigen flammten auf, deren Sinn ihn nur vereinzelt bei wenigen Dingen klar war. Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn, während er ihr schilderte was er sah. Er hörte und befolgte ihre Anweisungen und sie ermittelten auf die Art so etwas wie einen Gesundheitsstatus von den beiden Schläfern. Der Schweiß rann ihm dabei nun aus allen Poren. Nachdem sie festgestellt hatten das alles soweit Ok war, stellte er die Frage, vor der er sich am meisten fürchtete. Denn danach gab es kein zurück mehr, wenn etwas schief lief.
"Und wen wecken wir jetzt zuerst auf?" fragte er unsicher.

Wieder diese stille, die unangenehmes Pause bis Sie antwortete. "Ich weiß auch nicht genau, nehmen wir einfach die erste Cryokammer vor dir."

Er nickte, ohne daran zu denken das Sie ihn nicht sehen konnte und stellte sich nervös vor die erste Kammer. "Also gut, bringen wir es hinter uns."

Seine Hände huschten Fahreigenschaften und unbeholfen nach ihren Anleitungen über die Anzeigen. Ab und an hielten sie inne, warteten auf die Reaktionen aus der Kammer und machten weiter. Schweiß lief beiden den Körper hinab. Für beide war es eine Tortur, vielleicht schlimmer noch da sie sich nicht im gleichen Raum aufhielten. Nach einer Weile leuchteten die Anzeigen grün auf und der Deckel öffnete sich mit einem zischen. Er schaute auf das Gesicht der Frau in der Cryokammer. Sie atmete ruhig und schlief anscheinend noch. Er berichtete ihr knapp über den zustand der Frau.

"Ich glaube für den Moment können wir nicht mehr tun als abzuwarten. Wecken wir inzwischen den anderen."

Er nickte und wandte sich den Kontrollen der anderen Kammer zu. "Ja, solang du mir hier auch aushilfst und alles glatt läuft "

"Ach, eigentlich wollte ich mir im Coffeeshop um die Ecke einen Cappuccino holen. Du machst das schon." sagte sie lachend, und er stimmte in das lachen mit ein.

"Du kannst mir gern einen mitbringen." feixte er.

Schmunzelnd machte er sich an die Arbeit. Er ahnte das sie vor dem Funkgerät grinsend seinen weiteren Ausführungen lauschte. Wieder floss bei beiden der Schweiß. Auch wenn sie die Aktion kurz vorher schon erfolgreich abgeschlossen hatten, strengte es sie beide neu an. Die Werte des Schläfers waren anders und sie mussten einige Dinge etwas anders machen die der Hauptcomputer normalerweise anpassen würde. Da dieser für das gesamte Umfeld ausgefallen war, blieb ihnen nichts anderes übrig als die Korrektuuren von Ian zu erledigen. Und schwierig wurde es, sobald Medizinische Werte überwiegten. Davon verstanden sie beide nicht genug. Es dauerte einige Zeit bis sich die Kapsel genau wie die andere öffnete. Zögernd trat er an den Rand des Cryobetts und schaute auf den Mann, bevor er seinen Puls fühlte.
 

"Und haben wir ihn aufwecken können?" drang ihre Stimme aus dem Lautsprechern der Notfunkanlage.
"Er hat Puls und atmet. Aber er schläft noch, genau wie unser anderes Dornrösschen." bestätigte er.

ENDE Teil 04 - Fortsetzung folgt...

Und wer noch nicht genug hat und sich alles von Anfang an durchlesen mag, folge dem Link zum INHALTSVERZEICHNIS